Der deutsch-japanische Sportjugend-Simultanaustausch

Unter dem Motto „Sport verbindet uns!“ führt die Deutsche Sportjugend (dsj) seit 1974 mit ihrem japanischen Partner Japan Junior Sport Clubs Association (JJSA) den deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch durch.

Die traditionelle Jugendbegegnung bietet jedes Jahr jeweils 125 Jugendlichen aus beiden Ländern die Möglichkeit, ihr Partnerland zu besuchen und dort Menschen und Kultur kennenzulernen. Durch das vielfältige 18-tägige Programm mit Familienaufenthalt bekommen die Jugendlichen Einblicke in die Gesellschaft des Partnerlandes und erleben den Alltag und das Familienleben hautnah. Der Sport spielt dabei eine besondere Rolle, da er als gemeinsame Sprache verbindet!

Bisher haben mehr als 10.000 Jugendliche und Betreuungspersonen an diesem Austausch teilgenommen. Der Austausch trägt zur interkulturellen Jugendbildung und zur freundschaftlichen Beziehung zwischen den beiden Ländern bei.

Durch den deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch sind nicht nur unzählige Freundschaften zwischen den Menschen aus zwei fernen Ländern, sondern auch zahlreiche andere Austauschprogramme auf kommunaler Ebene entstanden.

Darüber hinaus organisiert die Deutsche Sportjugend in Kooperation mit der Japanischen Sportjugend einen jährlichen Austausch für deutsche und japanische Fachkräfte der Jugendarbeit im Sport.

Lust auf unvergessliche interkulturelle Erlebnisse? Dann melde dich bei deinem Landes- ,bzw. Fachverband oder beim „Japan-Team“ der dsj.

Flyer: Informationen zum Austausch


Ansprechpersonen "Japan-Team"

Kaori Miyashita und Michiko Masuch-Furukawa


Positive Bilanz für den digitalen Austausch 2021 – Hoffnung für einen persönlichen Austausch 2022

Trägertagung für den deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch

Am 5. und 6. November 2021 kamen in einer hybriden Form die Träger des deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch zusammen. Dabei konnten die Teilnehmer*innen entweder digital an der Veranstaltung teilnehmen oder persönlich vor Ort in Frankfurt am Main dabei sein.

Um die Erfahrungen aus dem letzten Jahr einmal ordentlich aufzuarbeiten und Inhalte mühelos multiplizieren zu können, erhielten die Teilnehmer*innen das Angebot, sich im Workshop „Digitale Methoden in der regionalen Vorbereitung“ auszutauschen. Als Ergebnis erhielten die Teilnehmenden einen Leitfaden zur Planung und Gestaltung ihrer Treffen.

Darüber hinaus konnten neue Träger für den gemeinsamen Austausch gewonnen werden. In den nächsten Jahren werden am Austausch die Deutsche Motor Sport Jugend, der Verband deutscher Sporttaucher und die Deutsche Gewichtheber Jugend teilnehmen. Um die neuen Methoden nächstes Jahr gewinnbringend einzusetzen, wird die inhaltliche Vorbereitung der Gruppenleitung digital stattfinden, um beim persönlichen Zusammentreffen mehr Zeit für das Kennenlernen, Teamarbeit und persönlichen Austausch bieten zu können.

Neben diversen Erfahrungsberichten des Austausches wurden auch die Ergebnisse der Evaluation thematisiert. Dabei wurde deutlich, dass alle Jugendlichen, die an dem Austausch teilgenommen haben, sehr glücklich über die Durchführung waren und den Austausch insgesamt als Erfolg bewerteten. Neben kleineren technischen Problemen ging aus den Berichten hervor, dass alle Herausforderungen erfolgreich gemeistert wurden. Trotzdem war der abschließende Tenor der Evaluation, dass ein digitaler Austausch nicht den persönlichen Austausch ersetzen kann. Sowohl Teilnehmer*innen als auch Verantwortliche hoffen, dass der Austausch nächstes Jahr in gewohnter, persönlicher Form stattfinden kann. Dennoch hat die Trägertagung gezeigt, dass es sich gelohnt hat, Neues zu wagen. Auch der Fachkräfteaustausch wird im Jahr 2021 noch digital durchgeführt und mit der gewonnenen Expertise einen inhaltlich anregenden Austausch bieten. 

Auch wenn das gesellschaftliche Leben dieses Jahr noch sehr ausgebremst war und stellenweise zum Erliegen kam, hat sich der Austausch vor diesem Hintergrund weiterentwickelt und verändert. Dies empfindet sowohl die dsj als auch die Japan AG Verbesserung und Chance für die weitere Zusammenarbeit.


"Unsere Verbindung ist stärker als ein Virus"

Der deutsch-japanische Simultanaustausch ist zurück und war wieder ein Erfolg

Nachdem der deutsch-japanische Simultanaustausch im letzten Jahr abgesagt werden musste, stand es dieses Jahr nicht zur Debatte, dass er wieder alternativlos ausfällt. Eine digitale Jugendbegegnung – das klingt spannend, aber wie kann so etwas funktionieren? Zugegebenermaßen gab es am Anfang auch skeptische Stimmen aus dem Trägerkreis: Persönliche Begegnung kann nicht durch ein digitales Treffen ersetzt werden. Trotzdem sind Kennenlernen und gemeinsame Erlebnisse auch in einer digitalen Form möglich – und das haben rund 65 deutsche und japanische Jugendliche und Betreuer*innen nun „unter Beweis“ gestellt.

Vom 25. Juli bis 1. August 2021 fand der 48. deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch zum ersten Mal in digitaler Form statt. Trotz der Distanz und Zeitverschiebung kamen die Teilnehmer*innen jeden Tag vier Stunden virtuell zusammen und absolvierten verschiedene Programme. Die ersten drei Tage organisierte die japanische Sportjugend das Programm für alle. Am Anfang waren dabei alle etwas angespannt. In Breakout-Rooms konnten sich dann aber schnell die nationalen Gruppen und ihre jeweiligen Partnergruppen kennenlernen und nach und nach brach das Eis. An den folgenden drei Tagen organisierten die deutschen Gruppen ihr Regionalprogramm. Sie trafen sich in einem Ort und schalteten sich mit den japanischen Jugendlichen zusammen, die komplett von Zuhause am Austausch teilgenommen haben.

Am letzten Tag kamen wieder alle in einem virtuellen Raum zur Auswertung und zum Abschlussprogramm, welches von der dsj organisiert wurde, zusammen.

Die Programme waren vielfältig: Virtuelle Sightseeing durch Tokyo, Berlin oder Städte/Gemeinden, aus denen jeweilige Jugendlichen kamen, weckten Interesse und Lust, eines Tages das Partnerland zu besuchen. Sport verbindet auch virtuell – bei gemeinsamer Morgengymnastik, Yoga, Koordinationsübung oder Zirkeltraining hatten die Jugendlichen viel Spaß.

Auch die Diskussion über das Jahresthema „Inklusion im Sport“ kam dabei nicht zu kurz. In der Diskussionsrunde tauschten sich die Jugendlichen über die Situation in beiden Ländern aus und überlegten, wie die Welt so gestaltet werden könnte, dass alle Menschen Sport treiben können. Außerdem versuchten die Jugendlichen, die Sprache des Partnerlandes zu lernen. Vor allem für die deutschen Jugendlichen war es sehr spannend, ihren eigenen Namen in Kanji zu schreiben.

Da zum Ende des täglichen Programms in Deutschland das Mittagessen und in Japan das Abendessen anstand, haben die Jugendlichen gemeinsam vor der Kamera gekocht – es gab Sushi, Apfelkuchen oder Nudeln mit Tomatensoße und Würstchen.

So flog die Zeit. Am letzten Tag fand wie immer die Sayonara-Party statt. Es gab einen Quiz-Wettbewerb und die Vorführungen: zwei japanische Jugendliche haben Kendo gezeigt und eine deutsche Gruppe einen japanischen Tanz mit live Musik! Bei der Auswertung berichteten die Jugendlichen, dass sie trotz der räumlichen Distanz die Partnergruppe und das Partnerland kennenlernen konnten, gemeinsam viel Spaß hatten und nun motivierter sind, sie persönlich besuchen und kennenzulernen, sobald dies möglich wird.

Der traditionelle deutsch-japanisch Simultanaustausch ist wieder zurück und war wieder ein Erfolg trotz der Pandemie, wie Kirsten Hasenpusch, Vorstandsmitglied für Finanzen der dsj,  in ihrer Schlussrede sagte: „Egal, ob wir nebeneinandersitzen oder 9.000 km voneinander entfernt sind, Sport verbindet uns. Ihr habt in den letzten Tagen gezeigt, dass unsere Verbindung stärker ist, als ein Virus sein kann“.


AG-Japan brachte den Teilnehmer*innen des Olympischen Jugendlagers Japan näher

Über das Wochenende (31.07./01.08.21) gab es in Frankfurt das erste Mal wieder ein persönliches Treffen der AG Japan, um den aktuell virtuell organisierten 48. Simultanaustausch zu besprechen und den 49. Austausch 2022 vorzubereiten. Auch die Planung des 50-jährigen Jubiläums in 2023 war ein Schwerpunkt der Tagung.

Nach langen virtuellen Monaten war die Freude über das persönliche Wiedersehen groß.

Im Anschluss an die Tagung haben sich AG-Mitglieder beim zeitgleich stattgefundenen Olympischen Jugendlager in Workshops "Japan erleben, Kalligraphie und Aktuelle Situation", sowie das "Zentralprogramm Berlin mit Sayonara-Party" beim digitalen Austausch des 48. Simultanaustausches am Sonntag mit eingebracht. 

Ein besonderes Highlight  für die Jugendlichen des Olympischen Jugendlagers war am Samstagabend das gemeinsame Zubereiten von Sushi unter der Anleitunung von  Kaori Miyashita und Michiko Masuch-Furukawa.


Neues Format für das zentrale Vorbereitungstreffen

Jugendliche sind gut gerüstet für den ersten digitalen deutsch-japanischen Simultanaustausch 

Ein Wochenende mit 125 Jugendlichen im Jugendbildungszentrum Blossin im Wald und am schönen See. Das war das Bild vom Vorbereitungstreffen für den traditionsreichen deutsch-japanischen Simultanaustausch vor der Pandemie. Die aktuelle Situation erfordert Kreativität, um eine vergleichbare Veranstaltung ohne Präsenz zu ermöglichen.  

Für den diesjährigen digitalen Simultanaustausch haben sich rund 45 Jugendliche angemeldet. Sie kamen am 2./3. Juli zu einem virtuellen zentralen Vorbereitungstreffen zusammen, um sich kennenzulernen und auf den Austausch vorzubereiten. Durch kreative Ideen und die Technik war es möglich, am Freitag einen schönen und lustigen Kennenlernabend zu gestalten. Alle Jugendlichen, Gruppenleitungen sowie Referent*innen saßen im virtuellen „Gemeinschaftsraum“, wo alle gemeinsam an einer Quiz-Challenge teilnahmen und durch „Speed-Dating“ mit einigen Mitstreiter*innen ins Gespräch kamen – als ob wir tatsächlich in der Turnhalle wären! 

Der Samstag fing wie in Blossin mit der japanischen Morgengymnastik an. Bei den Workshops in kleineren Gruppen informierten sich die Jugendlichen über die aktuelle Situation in Japan, die japanische Kultur und beschäftigten sich mit dem diesjährigen Jahresthema „Inklusion“. 

Natürlich darf der Sport nicht zu kurz kommen. So verwandelte sich das Zimmer einiger Teilnehmenden in ein spontanes „Fitness-Studio“, in dem das intensive HIIT-Workout die Jugendlichen richtig ins Schwitzen und an ihren Grenzen brachte. Andere versuchten, knifflige Koordinationsübungen mit einem Sockenknäuel und T-Shirt zu meistern oder durch ein Online-Programm einige grundlegenden Schach-Taktiken zu lernen.  

Nachdem die Jugendlichen durch die Sprachanimation etwas Japanisch gelernt haben, endete das Vorbereitungstreffen mit dem Länderabend. Dabei waren kreative Videos und Präsentation der einzelnen Gruppen zu sehen. 

In drei Wochen ist es so weit und sie treffen sich mit japanischen Jugendlichen virtuell. Auch wenn dieses Jahr kein persönliches Treffen möglich ist, hat dieses Vorbereitungstreffen gezeigt, dass dieses neue Format auch das Kennenlernen und gemeinsames Erlebnis möglich macht.  


Digitaler deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch 2021

Das Vorbereitungsseminar zum 48. Simultanaustausch hat kreative Ideen für das Begegnungsformat entwickelt

„Die beste Methode, eine gute Idee zu bekommen, ist, viele Ideen zu haben!“ — Linus Pauling.
Unter diesem Motto ist eine gute Idee am Wochenende des 26. und 27. März beim Vorbereitungstreffen des 48. deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch 2021 entstanden. Die dsj und ihre Mitgliedsorganisationen trafen sich digital, um einen Fahrplan für den traditionsreichen Austausch in diesem Jahr in neuem Gewand zu erarbeiten

Dabei bereiteten sich alle Teilnehmenden bei verschiedenen, interaktiven Workshops auf die Durchführung eines digitalen bilateralen Austausches vor. Für einen gesetzten Rahmen in der Woche vom 25. Juli bis zum 1. August laufen in den nächsten Monaten die Vorbereitungen in den einzelnen Regionen Deutschlands. 

Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass die aktuelle Situation auch den Simultanaustausch vor viele Herausforderungen stellt. Dennoch ist man auch davon überzeugt, dass diese gemeistert werden können und mit kreativen Ideen, wie Sprachanimationen, sportliche Aktivitäten vor dem Bildschirm, interaktive Führungen oder hybriden Modellen (sofern diese möglich sein werden) ein spannendes Begegnungsformat geschaffen werden kann. Aus diesem Topf voller Ideen werden die deutschen Mitgliedsorganisationen, die zweite Hälfte der Austauschwoche gestalten. Die japanische Sportjugend (Japan Junior Sport Clubs Association — JJSA) übernimmt hingegen die Gestaltung der ersten Woche. Durch diese Aufteilung soll es den Jugendlichen ermöglicht werden, auch in diesen Zeiten einen Austausch zu erleben. Alle Beteiligten kamen schnell darin überein, dass ein digitaler Austausch eine persönliche Begegnung nicht ersetzen kann und der Austausch in Zukunft wieder im Präsenz stattfinden soll. Gleichzeitig stellten sie fest, dass digitale Formen der Jugendarbeit auch viele neue Möglichkeiten und Potenziale enthalten. Und wer weiß, vielleicht bilden diese neuen Ideen auch die Grundlagen für neue und moderne Austauschformate, die den traditionellen Simultanaustausch mit seinen sehr stattlichen 48 Jahren noch schöner machen. 
 


Auf ein Neues! - Auftaktsitzung der AG Japan 2021

"Das Interesse an der deutsch-japanische Jugendbegegnung wächst weiter und wird auch in den nächsten Jahren weitergeführt"

Nachdem der deutsch-japanische Sportjugend-Simultanaustausch sowie der Fachkräfteaustausch im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie verschoben/abgesagt werden mussten, steigt die Hoffnung, dass im neuen Jahr wieder mehr persönliche Begegnungen möglich werden. Doch aktuell herrscht Unsicherheit – wie in allen anderen Bereichen der Welt.

Die erste virtuelle Sitzung der AG-Japan fand am 23. Januar 2021 statt. Dabei wurde nicht nur über den diesjährigen Austausch, sondern auch viel über die „Zukunftspläne“ gesprochen.

Wie bereits bei der Trägertagung kommuniziert, wird der deutsch-japanische Simultanaustausch in diesem Jahr auf jeden Fall durchgeführt entweder in Präsenz oder digital. Die AG bewertete gemeinsame die aktuelle Lage und beriet intensiv über die Möglichkeit der Durchführung des diesjährigen Austauschs – wie kann so ein digitaler interkultureller Austausch gelingen, wenn er nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden kann? Die Entscheidung, in welcher Form der Austausch stattfindet, trifft der dsj-Vorstand Anfang Februar.

Positiv berichtet wurde, dass diese traditionelle Jugendbegegnung in den nächsten Jahren weitergeführt wird und das Interesse am Austausch offensichtlich wächst. Die Vereinbarung mit der Japan Junior Sport Clubs Association wird beim Fachkräfteaustausch im Herbst zunächst um zwei Jahre bis 2023 verlängert. Für die beiden Jahre wurden freie Plätze ausgeschrieben, für die es erfreulicherweise viele Bewerbungen von bisher nicht beteiligten Mitgliedsorganisationen gab.

Im Jahr 2023 feiert der deutsch-japanische Sportjugend-Simultanaustausch sein 50. Jubiläum. Wie dieses große Ereignis gefeiert werden und wie der Austausch ab 2024 aussehen könnte, war ebenso ein Thema der Sitzung. Der seit 1974 bestehende Jugendaustausch soll mit einem zukunftsfähigen Konzept strukturell wie inhaltlich „neu“ gestaltet werden und als „Modellprojekt“ der interkulturellen Begegnung fungieren.

Die AG-Japan erwartet viele spannende Aufgaben im neuen Jahr.


Ungewöhnlich, aber erfolgreich!  

Japan-Trägertagung und deutsch-japanischer Online-Austausch 

Das „Jahrestreffen“ der Träger*innen des deutsch-japanischen Simultanaustauschs findet gewöhnlich immer Anfang November statt, um die durchgeführten Maßnahmen im Jahr Revue passieren zu lassen und sich für den Austausch im nächsten Jahr abzustimmen. Die Corona-Pandemie macht alle gewöhnlichen Dinge unmöglich, auch im Bereich deutsch-japanischem Austausch. Alle für 2020 geplanten Austauschprogramme, sowohl der Jugend- als auch Fachkräfteaustausch, wurden abgesagt. Die Trägertagung fand zum ersten Mal digital statt - gewöhnlich für dieses Jahr, aber mit „ungewöhnlichen“ Inhalten. 

So schalteten sich die Vertreter*innen der beteiligten Verbände am 6. und 7. November 2020 entweder von zuhause oder aus dem eigenen Büro zur Videokonferenz zu.  

Zuerst berichtete Eric Tietz (AG Japan, Deutsche Schachjugend), der dieses Jahr die deutsche Delegation geleitet hätte, von der Informationsveranstaltung für das Leitungsteam, die Anfang des Jahres noch im Präsenz stattfand und vom digital durchgeführten Vorbereitungsseminar für die Gruppenleitung im März. Anschließend wurden die denkbaren Szenarien und Optionen für die Durchführung des Austausches im kommenden Jahr vorgestellt. Der Simultanaustausch soll nächstes Jahr auf jeden Fall durchgeführt werden, entweder als Corona-konform angepasste Präsenzveranstaltung oder in digitaler Form.  

Zudem wurden die Teilnehmer*innen über den aktuellen Stand der Vertragsverlängerung für die Fortsetzung des Simultanaustausches 2022-2023, sowie über die neu erstellten Arbeitshilfen für den Simultanaustausch informiert. 

Im Jahr 2023 feiert der deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch das 50. Jubiläum und gleichzeitig wird der Vertrag verlängert. Als „Vorbereitung“ für dieses große Ereignis wurde im zweiten Teil des Freitagabends in einem Workshop der gesamte Austausch ausgewertet und seine aktuelle Struktur unter die Lupe genommen. In kleinen Gruppen wurde diskutiert, welche Stärken und Schwächen der aktuelle Austausch hat, wie er in Zukunft aussehen und was verbessert werden könnte. 

Gewöhnlich klingt der erste Abend mit einem gemeinsamen Abendessen aus. Dieser informelle, aber wichtige gesellige, Teil für das Netzwerktreffen sollte nicht ausfallen! So bot das Japan-Team, Kaori Miyashita und Michiko Masuch-Furukawa, mit Unterstützung von Kirsten Hasenpusch und Ferdinand Rissom einen online Sushi-Workshop an. Am Ende waren über die Kameras viele geglückten Sushi-Rollen zu sehen.  

Der zweite Tag begann mit einem virtuellen Informationsaustausch mit der Japanischen Sportjugend (JJSA) zum Thema „Sportaktivitäten in der Corona-Krise“. Maki Nakao, Mitarbeiterin der JJSA, und Kirsten Hasenpusch, dsj-Vorstand, referierten über die aktuelle Lage des Sports in den jeweiligen Ländern und seine Fördermöglichkeiten. Chantal Jakstadt, (AG-Japan, Sportjugend NRW) stellte zudem das Jugendevent „BeUnited@home“ der Sportjugend NRW, als „Best Praxis Beispiel“ für digital durchgeführte Maßnahme, vor. 

Im Anschluss der Trägertagung traf sich die Arbeitsgruppe Japan per Videokonferenz, wertet die Tagung aus und diskutierten über die Zukunft des Austausches. 


Neuer Link: "Japan digital"

Informiere dich online über Japan!

Der Simultanaustausch kann dieses Jahr leider nicht stattfinden. Japan ist digital aber gar nicht weit weg - du kannst dich online über Japan informieren und dich so schon mal auf den Austausch im nächsten Jahr vorbereiten.

In der neuen Rubrik "Japan digital" haben wir dir in 5 Kategorien interessante Websites und unsere Literatur- und Filmempfehlungen zusammengestellt. Informiere dich online über Japan!

Viele Beiträge sind mit weiterführenden Links versehen, sodass du dich schnell und umfassend informieren kannst. Unsere Linkliste, die wir ständig erweitern wollen, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr geht es darum, exemplarisch einzelne Informationen über Japan zur Verfügung zu stellen.

 


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