43. deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch


Viel zu früh haben wir Hajo Achtert verloren

Zentralprogramm II Berlin 13. - 16.08.2016

Pünktlich zum Zentralprogramm II in Berlin kehrte das gute Wetter zurück. Bereits am 13. August reiste das japanische Leitungsteam mit Fahrer Jens-Uwe und Dolmetscherin Michiko an und traf sich mit Helmut und Dieter von der AG Japan sowie Kaori und Sonja von der Geschäftsstelle zum traditionellen Abendessen. Dazu kamen noch dsj Vorstandsmitglied Tobias Dollase und Jürgen Stein von der Berliner Geschäftsstelle. Zusammen mit dem japanischen Delegationsleiter Murata besuchten Kaori, Helmut und Dieter sowie Inki Achtert am nächsten Morgen das Grab des leider viel zu früh verstorbenen AG Mitglieds Hajo, der in Japan wie auch Deutschland nach wie vor noch viele Freunde hat.


Die Gruppe Shikoku vor dem Brandenburger Tor

Und dann kamen sie: Aus ganz Deutschland, vom Allgäu, von der Ostsee, vom Saarland und von Frankfurt/Oder reisten die japanischen Jugendlichen nach Berlin zu ihrem Abschlussprogramm. Und es gab viel zu erzählen. Die Freude, ihre japanischen Freunde wieder zu sehen, war allen anzusehen. Begleitet wurden sie von vielen deutschen Jugendlichen, die es sich nicht nehmen ließen, ihre neuen Freunde mit einer großen Party zu verabschieden. Zuvor standen noch zahlreiche Auswertungsgespräche auf der Tagesordnung, doch auch diese hatten irgendwann ein Ende. Auch waren die Jugendlichen natürlich gespannt auf Berlin. In ihren Gruppen zogen sie los, begleitet von einem ortskundigen Guide und einer Dolmetscherin. Bundestag, Brandenburger Tor, Sony-Center, East Side Gallery, Mauergedächtnisstätte...., um nur einige Attraktionen zu nennen.


tolle Stimmung auf der Sayonaraparty

Wer schon mal auf Sightseeing Tour in einer Großstadt war, weiß, wie müde man nach einem solchen Tag ist. Dachten wir. Die zahlreichen Tanzeinlagen auf der Sayonaraparty im Bildungszentrum der Berliner Sportjugend direkt neben dem Olympiastadion bewiesen uns das Gegenteil. Doch alles hat ein Ende. Auch die Sayonaraparty. Umarmungen, Versprechungen, sich bald zu schreiben und Tränen, Tränen, Tränen, als sich die deutschen Jugendlichen von ihren japanischen Freunden verabschiedeten. Dass dann im Jugendgästehaus in der Lehrter Straße doch noch weiter gefeiert wurde, beweist die gute Kondition der Jugendlichen. Am nächsten Morgen hieß es die Koffer in den LKW zu verladen, der diese nach Frankfurt brachte. Eigentlich sollte die Gruppe ihre Koffer im ICE mitnehmen, doch die Bahnverantwortlichen verreisen wohl immer ohne Gepäck, sonst wäre die Kofferladekapazität eines ICE Wagens nicht so klein ausgefallen. Jetzt machte sich das Mammutprogramm der letzten Tage bemerkbar. Diese Fahrt verbrachten die meisten schlafend. In Frankfurt gab es noch ein Mittagessen. Dann hieß es Sayonara Germany. Doch der Blick geht nach vorne. Jetzt bereits laufen die Vorbereitungen für den 44. deutsch-japanischen Sportjugend- Simultanaustausch im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: Jokosso - Willkommen in Deutschland.
Text: Dieter Haug      Bilder: Helmut Lange

43. deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch


Japanische Delegation vor dem "Frankfurter Römer"

Japanische Delegation in Frankfurt eingetroffen

Erster Teil des deutsch-japanischen Sportjugend Simultanaustausches. Business as usual! As usual? Nein. Die Abläufe sind zwar immer die gleichen, doch jeder Austausch hat seine Eigenheiten, seine nicht planbaren Ereignisse, die immer wieder ein Umdenken bedeuten, ein spontanes Reagieren erfordern.

So auch in diesem Jahr. Erfolgte die Landung der Delegation „japanisch“ pünktlich, gab es bereits die erste Störungsmeldung. Einer der beiden bestellten Busse war ausgefallen, so dass der Transport zur Sportschule in zwei Etappen erfolgen musste. In Folge änderte sich auch das Abendprogramm, zumindest was die zeitliche Abfolge betraf. Doch alle bekamen ein Abendessen und ein Bett, das Erholung von einer langen und strapaziösen Reise versprach.

Und so waren alle am nächsten Morgen ausgeschlafen und bereit für den ersten Ausflug nach Downtown Frankfurt. Empfang im Frankfurter Rathaus, dem Römer, durch Stadträtin Ursula Fechter, die die Gäste mit einem kleinen Ausflug in die deutsche Kaisergeschichte empfing. Die Begrüßungsworte von Delegationsleiter Hisatada Murata sowie von Martin Schönwandt, dem Geschäftsführer der dsj, fielen knapp, aber inhaltlich gehaltvoll aus und schon starteten die japanischen Jugendlichen gruppenweise zu einer Stadtrallye, die es in sich hatte. Wie lange ist der eiserne Steg über den Main? Wie viele Kaiser wurden im Dom gekrönt? Wie spreche ich eine blonde Frau an, so dass sie sich mit mir fotografieren lässt? Alles vor dem Hintergrund der sprachlichen Barriere, denn das Englisch der Jugendlichen aus dem fernen Japan ist nicht immer leicht verständlich und der deutschen Sprache ist kaum einer mächtig. Zudem hatten die ortsunkundigen Jungen und Mädchen, nur mit einem Stadtplan bewaffnet, eine nicht unerhebliche Wegstrecke zu bewältigen. Doch alle kamen wieder wohlbehalten beim lsb an, wo sie noch Klettern, Volley- und Basketball spielen konnten. Währenddessen hatten die Verantwortlichen den Grill angefeuert. Dass es allen gemundet hatte, zeigte sich bald, denn schon nach kurzer Zeit war alles restlos verputzt.

Nach einer kurzen Nacht hieß es schon wieder Koffer packen. Vor dem Aufbruch ins Regionalprogramm standen noch interaktive Sprachspiele sowie die Auswertung der Stadtrallye auf dem Programm. In der Zwischenzeit waren auch die Regionalbetreuer eingetroffen. Jetzt hieß es Abschied nehmen, weg von dem Rückhalt der Großgruppe, von den neugewonnen Freunden, hin zu einer ungewissen Zukunft im fremden Deutschland, zu fremden Gastfamilien. Wie würde die Aufnahme sein? Würde die Verständigung funktionieren? Beruhigend die Tatsache, dass dies schon mehr als 10.000 Jugendlichen in den vorausgegangenen 42 Austauschmaßnahmen gelungen war.

In zwölf Tagen wird man sich wieder treffen, diesmal in Berlin. Und dann würde es viel zu erzählen geben. Dann wird man erkennen, dass ja alles „easy und cool“ war, dass die deutschen Jugendlichen ähnlich denken wie die japanischen, dass tolle Freundschaften entstanden sind. Ja, dann! Aber vorher steht die Ungewissheit, das Abenteuer Deutschland.

Dieter Haug

43. deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch

Deutsche Delegation in Japan eingetroffen

Nach dem langen Flug über Doha landeten 121 deutsche Jugendliche und Betreuer/-innen am 24.07.2016 geschafft aber glücklich  in Tokyo -  der 43. deutsch-japanische Sportjugend-Simultanaustausch gestartet! 

Die deutsche Delegation unter Leitung von Astrid Bonaventura (Saarländische Sportjugend) wurde durch die Mitarbeiter/innen der Japan Junior Sports Clubs Association (JJSA) herzlich empfangen. Am zweiten Tag konnten die Jugendlichen bei einer Bus-Tour einige Sehenswürdigkeiten in Tokyo, wie Asakusa oder Odaiba kennenlernen.

Anschließend sind 13 Gruppen bei ihrem regionalen Partner zu Gast, genießen japanische Gastfreundlichkeit und lernen die fernöstliche Kultur kennen. 
Einzelne Berichte der Gruppen live aus Japan finden Sie hier.

Den Gegenbesuch mit den 80 japanischen Gästen erwartet die dsj im Zeitraum vom 31. Juli bis 16 August 2016 in Deutschland. Die jungen Sportlerinnen und Sportler aus Fernost werden am 1. August im Frankfurter Rathaus Römer empfangen und durch eine Stadtrallye Frankfurt kennenlernen. Ebenso wie die Deutschen erwarten die japanischen Gäste ein 12-tägiges Regionalprogramm, in dem die Jugendlichen die deutsche Kultur, Sportlandschaften und das Familieneben kennenlernen und über das Jahresthema „Fair Play – Respekt im Sport und persönlichen Umfeld“ diskutieren werden.

Wir wünschen allen spannende und tolle Erlebnisse beim Austauschprogramm!

deutsch-japanisches Studienprogramm für Fachkräfte 5. bis 18.11.2016 in Japan


Foto: fotolia.com/eyetronic

Thema „Sport verbindet – Soziale Vielfalt im Sport“

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt die Deutsche Sportjugend das o.g. Studienprogramm zum Thema „Sport verbindet – Soziale Vielfalt im Sport“ mit der Japan Junior Sports Clubs Association durch.  In diesem Rahmen entsendet die Deutsche Sportjugend eine 7-köpfige Delegation vom 05.11. - 18.11.2016 nach Japan.

Studienthema und Ziele

Sport ist in einer herausgehobenen Weise integrationsfördernd. In Deutschland sind unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes über 90.000 Sportvereine organisiert, in denen 27 Millionen Mitglieder aktiv sind. Sport erreicht viele Menschen, weil er unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Herkunft, Bildung oder Einkommen allen gleichermaßen offen steht. So spielt er für die Integration der Menschen mit Migrationshintergrund eine große Rolle – aktuell vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise umso mehr.

Aufgrund des niedrigschwelligen Zugangs ist Sport ebenso gut geeignet zur Umsetzung von Inklusion. In einer Vielzahl von Sportangeboten, Aktionen, Konzepten, Maßnahmen und Programmen wird sie in Sportvereinen und Sportverbänden bereits gelebt.

In Japan wird der Sport großteils in Schulen, Hochschulen oder Firmen getrieben. Nach dem Vorbild des deutschen Vereins versuchen die Japaner seit 1995 Sportvereine zu gründen, wo alle unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft gemeinsam Sport treiben können. Die Vereine sind in Japan noch nicht so stark verankert, wie das in Deutschland der Fall ist. Dennoch gewinnen generationsübergreifende, integrative oder inklusive Angebote im Sport an Bedeutung.

Durch das Kennenlernen der aktuellen Entwicklung des Sports in Japan werden neue Möglichkeiten und Ansätze zur Förderung der sozialen Vielfalt im Sport gesucht. Referate, Besichtigungen sowie Gesprächs- und Diskussionsrunden geben den deutschen Fachkräften die Möglichkeit, sich über verschiedene Programme und Angebote für Integration und Inklusion in Japan zu informieren sowie Erfahrungen und Meinungen auszutauschen.

Termine
Austauschprogramm in Japan: 05.11. - 18.11.2016
Verpflichtendes Vorbereitungsseminar: 08. - 09.10.2016 in Frankfurt am Main

Aufenthaltsorte
Tokyo, Kumamoto, Kagoshima

Teilnehmerbeitrag
€ 800,00

Anmeldung
Anmeldeformular einschließlich einer Befürwortung der Entsendestelle (einer der Mitgliedsorganisationen der dsj), Posteingang bei der dsj bis zum 26.08.2016

Teilnahmebedingungen
Die Teilnehmer/-innen dieses Fachkräfteaustausches sollen
  • Fachkräfte des Jugendsports sein
  • über fachliches Interesse und Wissen über das Schwerpunktthema verfügen
  • bereit sein, einen fachlich orientierten Bericht zu erstellen
  • zur Verständigung ausreichende Sprachkenntnisse in Englisch haben
  • am Vorbereitungsseminar vom 08. – 09.10.2016 in Frankfurt am Main teilnehmen
  • dazu bereit sein, ihre persönlichen Interessen für die Dauer des Fachprogramms zurückzustellen
  • gesundheitlich in der Lage sein, die Strapazen des Fachprogramms durchzustehen (keine Altersbegrenzung)
  • eine Befürwortung einer der dsj-Mitgliedsorganisationen vorlegen
  • im Besitz eines gültigen Reisepasses sein.

Zentrales Vorbereitungstreffen für die deutsche Delegation

Am letzten Wochenende versammelten sich 122 Delegationsmitglieder des 43. Deutsch-japanischen Simultanaustausches zum zentralen Vorbereitungsseminar in Blossin, um letzte Vorbereitung für ihre in 3 Wochen anstehende Begegnung in Japan zu treffen. Hauptaugenmerk des Zusammentreffens lag auf dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der Stärkung des Zusammenhaltes der Gruppe. Auf dem Programm standen unter anderem die Absprache letzter organisatorischer Informationen und verschiedene Workshops, innerhalb denen sich die motivierten Jugendlichen mit Japan-bezogenen Themenfeldern beschäftigten. Dabei unterstützte die AG Japan um Vorstandsmitglied Benny Folkmann tatkräftig und gab ihre Erfahrung der letzten Jahre an die diesjährigen Teilnehmenden weiter. Auch die Jugendlichen selbst trugen ihren Teil zum Wochenende bei. Sie hatten in den einzelnen Gruppen der teilnehmenden Organisationen schon zu Hause sehr kreative Aufführungen, die sie später dann auch in Japan vorführen werden, vorbereitet. Trotz des wetterbedingten Ausfalls der geplanten Kanu-Rallye kam das Rahmenprogramm nicht zu kurz - bei verschiedenen aktiven Sportangeboten sowie dem gemeinsamen „Public Viewing“ des Spiels der deutschen Nationalmannschaft in der Sporthalle am Samstagabend bot sich die Gelegenheit, Kontakte und neue Freundschaften zu knüpfen. Das diesjährige Leitungsteam um Delegationsleiterin Astrid Bonaventura ist sich sicher, dass das Ziel der Entwicklung des Gruppengefühls erreicht wurde und nun alle einem Wiedersehen in 3 Wochen entgegenfiebern: „Nach dem Wochenende fühlen wir uns bereit für Japan- die Vorfreude steigt von Tag zu Tag.“

dsj vertreten auf der Jahrestagung der deutsch-japanischen Gesellschaften in Trier


Foto: Helmut Lange

Auf der ordentlichen Jahrestagung der deutsch-japanischen Gesellschaften in Trier war erstmals auch eine Delegation der Deutschen Sportjugend mit einem Info-Stand vertreten. Noriko Takahashi, Helmut Lange und Dieter Haug, allesamt Mitglieder der AG Japan in der dsj, informierten die aus der ganzen Bundesrepublik angereisten Tagungsteilnehmer über den deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch. Zahlreiche Gespräche über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auf verschiedensten Ebenen fanden vor allem in den Tagungspausen und während des Rahmenprogramms statt. Gleichzeitig freuten sich die dsj-Vertreter, viele japanische Bekannte von ihren Austauschreisen wieder zu sehen. Der Präsident der deutsch-japanischen Gesellschaften, Dr. Ruprecht Vondran, im letzten Jahr Ehrengast der Sayonara-Party des deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausches in Berlin, freute sich über das rege Interesse, das die Tagungsmitglieder an dem Gedankenaustausch an den Tag legten. So bot er auch AG Mitglied Dieter Haug an, die Positionen der dsj im Bezug auf den Japanaustausch vor versammeltem Plenum darzulegen. Am Ende der Tagung verständigte man sich, den Dialog weiter fortzusetzen.

Regionalbetreuer/-innen und Dolmetscher/-innen trafen sich in Frankfurt

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Regionalbetreue/-innen und Dolmetscher/-innen in Frankfurt am Main zu ihrem Seminar für die IN-Begegnung des 43.deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustauschs. Auf der Agenda standen Referate und Arbeitskreise zu Fragen der Programmgestaltung, deren Finanzierung (Danke Jessy!) und des Umgangs mit den Gäste, die einen anderen kulturellen Hintergrund haben. Der 43. Sportjugend-Simultanaustausch steht unter dem Thema „„Fair Play – Respekt im Sport und persönlichen Umfeld“. Im Hinblick auf die Olympische Sommerspiele 2020 in Tokyo hat die dsj mit ihrer japanischen Partnerorganisation, Japan Junior Sports Clubs Association, vereinbart, das Jahresthema unter das Motto der olympischen Werte zu stellen. Im Seminar überlegten die Teilnehmenden gemeinsam, was eigentlich „Fair Play“ für sie bedeutet und wie das Thema innerhalb des Regionalprogramms behandelt werden kann. Dabei tauschten sich die zahlreichen Neulinge sich mit den japanerfahrenen Regionalbetreuer/-innen aus und erhielten viele Anregungen und Ideen. Motiviert gehen nun die Betreuer/innen und Dolmetscher/-innen an die Vorbereitung und freuen sich auf die Gäste aus Fernost, die am 31. Juli 2016 in Frankfurt eintreffen werden.

Vorbereitungsseminar für die Gruppenleitung und das Leitungsteam in Blossin


Die Gruppenleiter/-innen und das Leitungsteam des 43. deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausches, Foto: Dieter Haug

Vom 8. bis 10. April 2016 trafen sich die Gruppenleitungen und das Leitungsteam zur ersten gemeinsamen Vorbereitung im Jugendbildungszentrum  Blossin. Was ist Ziel des Austausches und welche Aufgaben und Pflichten haben die Gruppenleitungen dabei? Wie sind die Menschen in Japan und wie kann man sich auf die Begegnung mit einer völlig anderen Kultur vorbereiten?  Wie können wir das Jahresthema „Fair Play – Respekt im Sport und persönlichen Umfeld“  vorbereiten und  die Jugendlichen dabei mit einbeziehen?  Intensiv beschäftigten sich die erfahrenen und neuen Gruppenleitungen gemeinsam mit diesen Fragen,  tauschten sich darüber aus und lernten so von- und miteinander.  Bis zum nächsten Treffen in Blossin Anfang Juli, an dem alle Jugendlichen teilnehmen, gibt es Einiges einzustudieren und auszuarbeiten, was nun unter geschulter Anleitung in den einzelnen Verbänden erfolgen kann. In freundlicher Stimmung haben sich die anwesenden Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter an dem Wochenende zu einem Team zusammengefunden und freuen sich auf ein Wiedersehen im Sommer auch mit den jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, welche dann gewiss optimal vorbereitet sind. 

43. deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch

Vorstand benennt Leitungsteam der deutschen Delegation

Der Vorstand der Deutschen Sportjugend hat das Leitungsteam für den 43. deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch benannt: Astrid Bonaventura, Saarländische Sportjugend, als Delegationsleiterin, Matthias Heitzmann, Badische Sportjugend, als stellvertretender Delegationsleiter und Philipp Weißenbacher, Bayerische Sportjugend, als Organisationsleiter.

Die diesjährige Out- Maßnahme findet vom 23. Juli bis 10. August 2016 in Japan statt. Die Delegationsleiterin, Astrid Bonaventura, stellv. Vorsitzende der Saarländischen Sportjugend, hat bereits mehrere jugendliche Gruppen aus Japan und Israel betreut und auch am dsj- Führungskräfteaustausch mitgewirkt. Sie unterstützen Matthias Heitzmann, der sich bereits seit 1995 als Japan-Beauftragter der Badischen Sportjugend mit Herzblut für den Simultanaustausch engagiert und Philipp Weißenbacher, der mehrmals als Gruppenleiter bei IN-Maßnahmen eingesetzt war. Alle drei haben am Führungskräfteaustausch im vergangenen Oktober teilgenommen und sind mit der aktuellen Entwicklung des Simultanaustausches bestens vertraut.

Unter Leitung dieses gut eingespielten Teams wird am 23. Juli 2016 die 125-köpfige-Delegation nach Japan fliegen. Das Leitungsteam traf sich vom 13. bis 14. Februar 2016 zu einem ersten Vorbereitungstreffen in Unterwössen.

Wer sich für die Teilnahme am deutsch-japanischen Simultanaustausch interessiert, kann sich an die beteiligten Mitgliedsorganisationen oder an Kaori Miyashita in der dsj-Geschäftsstelle (miyashita@remove-this.dsj.de,Tel: 069-6700 334) wenden.

Partner des deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausches