Der deutsch-japanische Sportjugend-Simultanaustausch

Unter dem Motto „Sport verbindet uns!“ führt die Deutsche Sportjugend (dsj) seit 1973 mit ihrem japanischen Partner Japan Junior Sport Clubs Association (JJSA) den deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch durch.

Die traditionelle Jugendbegegnung bietet jedes Jahr jeweils 125 Jugendlichen aus beiden Ländern die Möglichkeit, ihr Partnerland zu besuchen und dort Menschen und Kultur kennenzulernen. Durch das vielfältige 18-tägige Programm mit Familienaufenthalt bekommen die Jugendlichen Einblicke in die Gesellschaft des Partnerlandes und erleben den Alltag und das Familienleben hautnah. Der Sport spielt dabei eine besondere Rolle, da er als gemeinsame Sprache verbindet!

Bisher haben mehr als 10.000 Jugendliche und Betreuungspersonen an diesem Austausch teilgenommen. Der Austausch trägt zur interkulturellen Jugendbildung und zur freundschaftlichen Beziehung zwischen den beiden Ländern bei.

Durch den deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch sind nicht nur unzählige Freundschaften zwischen den Menschen aus zwei fernen Ländern, sondern auch zahlreiche andere Austauschprogramme auf kommunaler Ebene entstanden.

Darüber hinaus organisiert die Deutsche Sportjugend in Kooperation mit der Japanischen Sportjugend einen jährlichen Austausch für deutsche und japanische Fachkräfte der Jugendarbeit im Sport.

Lust auf unvergessliche interkulturelle Erlebnisse? Dann melde dich bei deinem Landes- ,bzw. Fachverband oder beim „Japan-Team“ der dsj:
Kaori Miyashita und Michiko Masuch-Furukawa
japan@remove-this.dsj.de 
Tel:  069- 6700 334

46. deutsch- japanischer Sportjugend-Simultanaustausch 2019


Foto: H.Lange

Leitungsteam gesucht

Für den 46. deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch 2019 werden momentan drei Positionen im Leitungsteam ausgeschrieben.
Die Ausschreibung sowie der Anmeldebogen stehen Ihnen unten zum Download zur Verfügung.
Wir bitten Sie, die Anmeldungen über die Entsendeorganisation bis spätestens 15.12.2018 bei der Deutschen Sportjugend (japan-anmeldung@dsj.de) einzureichen. 
Bitte unterstützen Sie uns bei der Verbreitung der Informationen, indem Sie die Mitteilung an Mitgliedsorganisationen, Sportvereine, und interessierte Einzelpersonen weiterleiten!

Über einen regen Bewerberkreis würden wir uns freuen.


Fachkräfteaustausch 2018 in Japan

Vom 02. - 15. November befindet sich die Fachkräftedelegation der dsj in Japan.
Die Delegationsmitglieder berichten über ihre Eindrücke und Erlebnisse zu den jeweiligen Programmpunkten in einem Blog.
Informieren können Sie sich unter folgendem Link:  Erfahrungsberichte/Blog

Deutsch-japanisches Studienprogramm für Fachkräfte der Jugendarbeit


Fachkräftedelegation 2018-IN

Anlässlich der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 Tokio heißt das Studienthema des deutsch-japanischen Fachkräfteaustausch im Jahr 2018 „Road to Tokyo - Olympic und Paralympic movement“. In diesem Rahmen sind gerade sieben Fachkräfte der Japanischen Sportjugend in Deutschland zu Gast. Am 8. Oktober wurden sie von Hans-Jürgen Burkhardt, stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Sportjugend (dsj), mit „Ohayo Gozaimas (Guten Morgen)“ begrüßt. Anschließend stellte Burkhard die Deutsche Sportjugend und ihre Handlungsfelder vor. Besonders interessant für die japanischen Gäste war das Themenfeld „Inklusion“, worüber sie sich intensiv austauschten. Als Einführung zum Studienthema stellte Isabel Flory von der Deutsche Olympischen Akademie (DOA) die Aufgaben der DOA vor und referierte über die Olympische Bewegung. Am Nachmittag durften die sieben motivierten Fachkräfte aus Japan im Workshop zum Thema „Olympische Erziehung“ ihre Kreativität unter Beweis stellen. Helmut Lange, Mitglied der AG Japan, leitet den Workshop, in dem DOA- Unterrichtsmaterialien für die Olympische Erziehung nicht nur vorgestellt, sondern auch von den Teilnehmenden selbst ausprobiert wurden. Ein Video über die Projektwoche „Olympia“ in einer deutschen Grundschule zeigte den Gästen anschließend, wie die olympische Erziehung in den Schulen umgesetzt werden kann. Die japanische Delegation wird anschließend von der Saarländischen und der Badischen Sportjugend aufgenommen, die für die Gäste aus Fernost vielfältige Programme mit Familienaufenthalt vorbereitet haben. Das Abschlussprogramm findet vom 17.-19. Oktober 2018 wieder in Frankfurt am Main statt. Die deutsche Delegation, die als Gegenbesuch im November nach Japan fliegt, traf sich vom 5. bis 7. Oktober in Frankfurt am Main zum Vorbereitungsseminar. Die sieben deutschen Fachkräfte beschäftigten sich ebenso mit Fragen, die die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio betreffen. Wie z.B. wie wollen die japanischen Organisatoren den olympischen Gedanken in ihr Land tragen und welche Ideen gibt es, um die olympischen Werte und die olympische Idee in der dortigen und in unserer Jugendarbeit weiter zu verankern. Dafür wurden beim Vorbereitungsseminar noch einmal die Strukturen des organisierten Sports in Deutschland und Japan, sowie die Agenda 2020, die olympischen und paralympischen Werte und die Athletenvertretungen des IOC vorgestellt. Zusätzlich gab es noch einen Crashkurs in japanischen Umgangsformen, welcher neben den wichtigsten Höflichkeitsformen auch das Essen mit den typisch japanischen Stäbchen vorsah. Die sieben Delegierten haben jetzt noch vier Wochen Zeit für die letzten Vorbereitungen, bevor es dann am 2. November 2018 in Richtung Tokio geht.


Deutsche Delegation


SAYONARA

Der 45. Deutsch-japanische Sportjugend-Simultanaustausch ist Geschichte. Mit der Sayonara-Party beim Landessportbund Berlin endete der Besuch der japanischen Delegation in Deutschland. Als Fremde am 31. Juli 2018 landeten sie in Frankfurt, als Freunde verließen sie am 16. August Deutschland Richtung Heimat. Dazwischen lagen 18 erlebnisreiche Tage, angefüllt mit Besichtigungen und Diskussionen, Familienaufenthalten und viel, viel Sport zusammen mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen.

All dies erlebten sie im Zeitraffer wieder auf der Sayonara-Party. Begrüßt vom 2. Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend Benny Folkmann, dem Vorsitzenden der Berliner Sportjugend Steffen Sambill, dem Stellvertreter der japanischen Botschaft Yasushi Misawa und dem japanischen Delegationsleiter Seizo Inoue erlebten die japanischen Mädchen und Buben ein abwechslungsreiches Programm auf den Stadionterrassen. Kulinarisch versorgt von Detlev und seinem Veranstaltungsteam (wobei der Verzehr des opulenten Burgers einigen sichtlich Mühe bereitete) und dem schon obligatorischen Eis von Biaggio, zeigten die Jugendlichen aus Japan sportive Einlagen aus ihrem Präsentationsprogramm im Wechsel mit der Tanzgruppe Centre Talma aus Berlin.

Ein Höhepunkt war die Rede von Wolfgang Herder, jahrelang im Vorstand der dsj aktiv, der, obwohl schon 80 Jahre alt, launig und humorvoll, auf 50 Jahre deutsch-japanische Zusammenarbeit im Jugendsport zurückblickte. Nach der Dankesrede der japanischen Jugendlichen und der üblichen Diashow, unterbrochen von vielen Oohs und Aahs, konnten sich alle bei Partymusik austoben, bevor es hieß: „Rückfahrt zum Citylight-Hotel!“, da am darauffolgenden Tag schon sehr früh die Rückfahrt nach Frankfurt erfolgte. An dieser Stelle nochmals an alle Helfer und Unterstützer, den Dolmetschern, der Geschäftsstelle in Person von Michiko und der AG Japan ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.

Willkommen in Deutschland!

Auf eines kann man sich verlassen. Das ist ihre Pünktlichkeit. Nicht einmal „unattended luggage“ (unbeaufsichtigte Gepäckstücke), die einen größeren Polizeieinsatz verursacht hatten, konnten die japanische Delegation stoppen. Zwei Busse brachten die 90 Mädchen und Buben mitsamt Betreuer/innen und dem Leitungsteam um Seizou Inoue aus Fernost zum Landessportbund Hessen. Doch schon bald nach dem Abendessen wollten alle, nach mehr als 24 Stunden auf den Beinen, nur noch schlafen.

Erster Programmpunkt des darauffolgenden Tages war der offizielle Empfang der Stadt Frankfurt am Main im Kaisersaal des Römers. Stadträtin Albina Nazarenus-Vetter und dsj-Vorstandsmitglied Kirsten Hasenpusch dsj begrüßten die japanischen Gäste. Anschließend erkundeten alle, aufgeteilt in Gruppen und begleitet von Teamern und Dolmetscher/innen, die Sehenswürdigkeiten von Frankfurt am Main. Ob Euro Denkmal, Maintower, Pauluskirche oder Eiserner Steg, auf ihrer Sightseeing-Rallye begegneten sich die Jugendlichen immer wieder.

Trotz der drückenden Hitze wollten die meisten sich am Abend noch sportlich betätigen, weckte das lange Sitzen im Flieger vom Vortag bei vielen noch den Wunsch auf Bewegung. Frauenfußball, Wasserball, Tischtennis und viele Bewegungsspiele konnten hierbei Abhilfe schaffen. Den Tag rundete ein Grillfest im Innenhof der Sportschule des Landessportbundes ab, bei dem mehrere Gruppen bereits auf ihre schon frühzeitig angereisten Regionalbetreuer/innen trafen.

Den Vormittag des nächsten Tages gestaltete Diana Küster, Referentin für Inklusion und Engagementförderung bei der Deutschen Sportjugend. Passend zu Jahresthema „Inklusion“ referierte sie über das „Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung“.

Dann war es soweit. Die Regionalpartner des Simultanaustauschs durften „ihre Japaner“ in Empfang nehmen. Vor ihnen stehen zwölf Tage, in denen die Jugendlichen viel über deutsche Kultur und das Leben in deutschen Familien erfahren werden. Neben sportlichen Aktivitäten mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen wird es vor allem der persönliche Kontakt und Austausch sein, der mit das Hauptthema des Austauschs ist.

Dann war es soweit. Die Regionalpartner des Simultanaustauschs durften „ihre Japaner“ in Empfang nehmen. Vor ihnen stehen zwölf Tage, in denen die Jugendlichen viel über deutsche Kultur und das Leben in deutschen Familien erfahren werden. Neben sportlichen Aktivitäten mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen wird es vor allem der persönliche Kontakt und Austausch sein, der mit das Hauptthema des Austauschs ist.

 Die Begegnung mit Haruto Tanaka aus Ishii zeigt einmal mehr, wie tief verwurzelt der Simultanaustausch in den Herzen beider Nationen ist. Während des 14. Austauschs war Helmut Lange, Mitglied der AG Japan, zu Gast bei Hiromu Kitaoka, dem Opa von Haruto, mit dem ihn eine tiefe Freundschaft verbindet. Harutos Mutter war vor zwei Jahren als Betreuerin der Gruppe Shikoku in Deutschland, sein Bruder Teilnehmer am letztjährigen Austauschprogramm. „Sport verbindet!“



Start in Osaka

Start in Osaka In 2 Jahren beginnen die Olympischen Spiele und die Paralympics in Tokio unter dem Motto „Unity in Diversity - Einheit in Vielfalt“. Dieses Motto lebt der Deutsch-Japanische Sportjugend-Simultanaustausch nun schon seit 45 Jahren - denn hier entstehen enge Freundschaften zwischen jungen Menschen weit über geografische und kulturelle Grenzen hinaus. Es werden Brücken geschlagen, die nicht auf wirtschaftlichen Interessen aufbauen, sondern auf dem Verständnis, dass sich Menschen, unabhängig von ihren vermeintlichen Unterschieden, begegnen und Gemeinsamkeiten finden. Die Vielfalt in einer deutschen und in einer japanischen Jugendgruppe wächst zu einer Einheit, zu einer deutsch-japanischen Jugendgruppe zusammen.

Am 24.7. ist die deutsche Delegation mit 122 Personen, bestehend aus 13 Gruppen und dem dreiköpfigen Leitungsteam, in Osaka gelandet. Sie wurden wieder einmal sehr herzlich von der Japanischen Sportjugend (JJSA) empfangen und gleich vom Geschäftsführer der JJSA in die Strukturen des japanischen Kinder- und Jugendsports eingeweiht. Anschließend wurden die Jugendlichen in das Jahresthema „Inklusion im Sport - Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung“ eingeführt.

Jan Holze, der Vorsitzende der dsj, hatte die Delegation begleitet und persönlich seinen Dank an den Vorsitzenden der JJSA, Yunosuke Sakamoto, ausgesprochen. "Wir sind sehr dankbar, dass dieser Austausch so beständig und in vertrauensvoller Zusammenarbeit durchgeführt wird. Dadurch sind wir zu einer Sportfamilie zusammengewachsen und bereit für neue gemeinsame Projekte. Ich freue mich, dass wir die Tradition der Deutschen Olympischen Jugendlager in den nächsten zwei Jahren erstmals zu einem Deutsch-Japanischen Olympischen Jugendlager weiterentwickeln werden.", sagt Jan Holze. Am Rande des Zentralprogramms des Sportjugend-Simultanaustausches hat er die nächsten Schritte zum Zustandekommen dieses ganz besonderen olympischen Projekts mit Herrn Sakamoto vereinbart.

Heute geht es für die 13 Gruppen in die regionalen Programme zu den Sportjugenden ihrer Partner-Präfekturen. Dort warten tolle Begegnungs- und Bildungsprogramme auf die Jugendlichen und es werden viele Gelegenheiten entstehen, Brücken zu bauen. Am Ende des Austausches erwartet die Jugendlichen ein abschließendes Zentralprogramm mit allen Teilnehmenden in Tokio.

Studienprogramm für Fachkräfte

Im Rahmen des Kulturabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Japan hat das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem japanischen Ministerium für Bildung,
Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie auch für 2018 die Durchführung eines bilateralen Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie auch für 2018 die Durchführung eines bilateralen Studienprogramms für Fachkräfte der Jugendarbeit vereinbart.

In diesem Rahmen entsenden wir eine Fachkräftedelegation vom 02.11.-15.11.2018 nach Japan und schreiben hiermit 7 Plätze aus.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung, die zum Download zur Verfügung steht.

Der Bewerbungsschluss ist 09.08.2018.

Wir freuen uns über einen regen Bewerberkreis!


Ausschreibung

Anmeldung

Zentrales Vorbereitungsseminar für die deutsche Delegation in Blossin


Delegation 2018

Passend zum Slogan des Bundesland Brandenburg „Neue Perspektiven entdecken“, begrüßten das diesjährige Leitungsteam Matthias Hansen, Elena Lamby und Maurice Schallenberg die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 45. deutsch-japanischen Sportjugend Simultanaustausches in Blossin. Schwerpunkte des Wochenendes sollten das gegenseitige Kennenlernen der Gesamtgruppe, Weiterleitung von wichtigen Informationen, das Land Japan und seine Kultur im Vorfeld besser verstehen, sich mit dem Jahresthema Inklusion beschäftigen, organisatorisches und sich gemeinsam Bewegen sein. Aber auch das Einkleiden der Gesamtgruppe und die Vorbereitung für die Sayonara Party in Japan mit den Präsentationen und Selbstdarstellungen der einzelnen Gruppen bildeten einen wichtigen Inhalt.

Am ersten Tag stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Nachdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingekleidet waren, die Unterkünfte bezogen und das Gelände erkundet war sowie ein erster informeller Austausch des Leitungsteams mit den Gruppenleitungen und Gruppensprechern stattfand, folgten verschiedene Kennenlernspiele für die Gesamtgruppe. In der freien Zeit danach nutzen noch viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit entweder ihre Selbstdarstellung als Gruppe noch einmal zu üben oder das Kennenlernen zu vertiefen. 

Der zweite Tag startete für die Gesamtgruppe mit einer japanischen Morgengymnastik und dem Üben einer gemeinsamen Mitmachaktion für Japan, hier den Jahrestanz der Deutschen Tanzsportjugend. Danach ging es inhaltlich mit drei Workshops weiter, „Japan erleben“, „Inklusion“ und „Wie war es eigentlich bei euch – Austausch mit ehemaligen Teilnehmern“ waren die Themen. Während die Gruppenleiter und Gruppensprecher sind noch einmal zu Aufgaben und Anforderungen sowie organisatorischem austauschen konnten, nutzten die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Sprachanimation. Danach hieß es sich in „Schale schmeißen“ und mit der einheitlichen Delegationskleidung fotografiert zu werden. Am Nachmittag folgten verschiedene Sportworkshops, über Blindenfußball bis Ultimate Frisbee war für jeden etwas dabei. Abschluss dieses aktiven Nachmittags war die traditionelle Kanu Rally auf dem Wolziger See, der von der Japan AG organisiert wurde. Mit Spannung schloss der Tag mit den Präsentationen und Selbstdarstellungen der einzelnen Gruppen ab. Hier gab es viele gelungene und kreative Auftritte, die sicher an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig verfeinert werden. Das Leitungsteam gab hierzu eine Vielzahl von Impulsen an die Gruppen weiter.

Am Abschlusstag referierte dsj Vorstandmitglied Kirsten Hasenpusch, die im letzten Jahr im Leitungsteam Verantwortung übernommen hatte, über die Strukturen des deutschen Sports. Ein Vortrag über Japan lieferte zudem noch einmal wichtige Informationen über die Geschichte und die aktuelle Situation in Japan. Mit der Siegerehrung der Gewinner der Kanurallye, einer Auswertung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars und dem Jahrestanz endete ein vielfältiges und intensives Wochenende für alle.

 Hasenpusch sagte, „Es ist ein einmaliges Privileg, an diesem traditionellen Austausch teilzunehmen und die japanische Kultur zu erleben. Ich selber durfte letztes Jahr die enorme Gastfreundschaft erfahren. Es war eine spannende und unvergessliche Zeit. Nach dieser erfolgreichen „Generalprobe“ hier in Blossin wünsche ich allen 123 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine wunderbare Zeit, viel Spaß und tolle Erlebnisse in Japan!“

Text: Matthias Hansen
Foto: Dieter Haug

Vorbereitungsseminar für Betreuer/innen und Dolmetscher/innen der IN-Maßnahme

Vom 20.-22. April 2018 fand das Vorbereitungsseminar für Betreuer/innen und Dolmetscher/innen des 45. deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustauschs  IN statt.
Die Gestaltung des Regionalprogramms und Möglichkeiten zur Umsetzung des Jahresthemas „Inklusion im Sport – Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung“  standen im Mittelpunkt des Seminars. Um sich besser einfühlen zu können,  wurde beim sportlich- aktivem Teil des Wochenendes u.a. mit präparierten Brillen Sichtbehinderungen und  mit Gehörschützern Taubheitsbehinderungen simuliert. Diese ermöglichten es den Teilnehmer/innen zumindest im Ansatz, die Einschränkungen durch eine solche Behinderung zu erfahren.

Das Seminar wurde geleitet von den Mitgliedern der AG Japan, Helmut Lange und Matthias Heitzmann, sowie Michiko Masuch-Furukawa, der zuständigen Mitarbeiterin bei der dsj. 
Kaori Miyashita, ebenfalls von der dsj-Geschäftsstelle, stellte verschiedene Möglichkeiten des interkulturellen Lernens vor, Regionalbetreuer/innen und Dolmetscher/innen erhielten letzte Informationen zu Ihren Aufgabenbereichen. Einige Teilnehmer/innen präsentierten ihr bereits erarbeitetes Programm.


Simulationsbrillen ermöglichen den Teilnehmenden, Einschränkungen durch eine Sehbehinderung ansatzweise zu erfahren

„Wir gehen davon aus, dass alle Teilnehmenden des Vorbereitungsseminars sich nun gut gewappnet für den diesjährigen Teil des Simultanaustausches in Deutschland fühlen und dass auch dieses Jahr wieder ein besonderer Kulturaustausch zwischen deutschen Gastgebern und japanischen Gästen möglich wird, insbesondere mit unserem neuen Jahresthema,“ sagte dsj-Vorstandsmitglied und Leiter der Japan-AG Benny Folkmann. von Fabian Zang


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