Entwicklung und geschichtliche Hintergründe

1967 haben die Deutsche und Japanische Sportjugend einen direkten Jugendleiteraustausch vereinbart. Dieser Austausch von Führungskräften und Multiplikatoren findet heute noch als flankierende Maßnahme des Simultanaustausches statt.
Im Zuge dieser direkten intensiven Zusammenarbeit entwickelte sich beiderseits der Wunsch nach einem eigenen Jugendaustausch zwischen der Deutschen und Japanischen Sportjugend. Inzwischen fanden 1972 unter starker Beteiligung beider Organisationen die Olympischen Jugendlager in Sapporo und München statt. 1973 war es dann soweit, dass eine Vereinbarung mit der Japanischen Sportjugend getroffen wurde, ab 1974 einen deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch durchzuführen.
Seitdem ist die Kooperation zwischen beiden Sportjugendorganisationen noch intensiver geworden. Der Austausch wurde bei jeder Neuvereinbarung inhaltlich und organisatorisch überprüft und weiterentwickelt. Beide Seiten bemühen sich weiterhin, den Austausch qualitativ zu verbessern.
Bisher haben sich an diesem Begegnungsprogramm über 10.000 deutsche und japanische Jugendliche und ihre Betreuer/-innen beteiligt. Durch die Teilnahme am Programm und durch Familienaufenthalte ist der multiplikatorische Effekt dieses Austausches für die interkulturelle Verständigung sehr groß.
Im Rahmen der Festveranstaltung wurde am 21.07.2011 in Frankfurt die Vereinbarung über die Fortsetzung dieses Simultanaustausches um weitere vier Jahre von 2012-2015, von den Vorsitzenden beider Sportjugenden, Yunosuke Sakamoto und Ingo Weiss, unterzeichnet.


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