Fachkräfteaustausch 2011
Die deutsche Delegation berichtet aus Japan:
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4. Nov 2011 Abflug in Frankfurt Den ersten Tag unserer Reise verbrachten wir im Flugzeug! Nach 11 Stunden kamen wir etwas erschöpft in Japan an. In Japan war es gerade einmal 8 Uhr morgens, somit stand noch ein ganzer Tag mit vollem Programm vor uns.
5. Nov 2011 Als erstes besuchten wir ein nationales Kinderzentrum. Es gibt ca. 4300 „Haus des Kindes“ des japanischen Staates im ganzen Land verteilt. Diese bieten eine Betreuung der Kinder von 0 bis ca. 12 Jahren an. Das Zentrum in Tokio ist eines von nur 24 „Großzentren“, Hier werden Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren betreut. Das Programm erstreckt sich über musische, künstlerische und natürlich auch sportliche Angebote. Hier konnten wir einen guten Eindruck über die pädagogische Arbeit der Betreuer gewinnen. Danach ging es ins Hotel und nach einer kleinen Runde durch den Stadtteil Shibuya ging es zum ersten japanischen Essen. 6. Nov 2011 Kurz nach der Rush Hour fuhren wir mit der U-Bahn zum Rathaus der Stadt Tokio, leider war es an diesem Tage sehr nebelig und wir konnten die Größe der Stadt nur erahnen. Der Ende des 19 Jahrhunderts gebaute Meiji Schrein, war der erste kulturelle Höhepunkt der Reise. Viele Mädchen wurden von ihren Eltern in traditionellen Kimonos zum Schrein gebracht um für ihr Glück zu beten. Nach dem Mittagessen fand der offizielle Empfang durch die japanische Sportjugend statt. Der 2. Vorsitzende Herr Sato begrüßte uns recht herzlich. Reiner überreichte den Wimpel der deutschen Delegation und bedankte sich für die freundliche Begrüßung. Nach einem fachlichen Vortrag von Herrn Kobayashi über den japanischen Sportbund, kam es zum ersten Meinungsaustausch über die Situation des Jugendsportes in Japan. Herr Tomita, Vorsitzender des Fachausschusses, konnte hier mit vielen Details die Diskussion bereichern. Im Anschluss fand das offizielle Empfangsessen statt. 7. Nov 2011 Schon sehr früh ging unser Flug nach Naha auf der Insel Okinawa. Wir wurden von der tropischen Hitze fast erschlagen! Herr Yoshihisa und Herr Kamiya von der Sportjugend hießen uns willkommen und führen uns gleich zum Essen. Nach einer heißen sehr leckeren Nudelsuppe, blieb kein T-Shirt mehr trocken. Für uns war es sehr schön von ca. 50 Kinder mit Fähnchen des Kindergratens „Wakame“ mit einem „Guuuteeen Taaag“ begrüßt zu werden. Dieser Kindergarten legt vor allem auf eine turnerische Ausbildung der Kinder Wert. Die 3 bis 5-jährigen Kinder zeigten uns die verschiedensten Turnübungen (Brücke, Rollen, Kastensprung, Handstand, laufen im Handstand und Seehund). Als kleines Gastgeschenk überreichten wir jedem Kind eine kleine Süßigkeit, was für große Freude bei den Kindern sorgte. Nach einem kurzen Frischmachen im Hotel ging es zum offiziellen Empfang der Sportjugend auf Okinawa. Nach einer kurzen Begrüßung des ersten Vorsitzenden Herrn Kamiya überreichte auch hier Reiner den Wimpel der DSJ. Herr Miyasato, und Herr Oshiro, beide 2. Vorsitzende, eröffneten dann das leckere Abendmahl. 8. Nov 2011 Am Morgen ging es in ein Zubereitungszentrum für die Schulverpflegung dreier Schulen des Ortes Naha. Auf Grundlage von ernährungsspezifischen Vorgaben werden hier die Mittagessen zubereitet und an die umliegenden Schulen geliefert. An der „Kumoji“ Elementarschule begrüßte uns Herr Oshiro. Er stellte das japanische Schulsystem an Elementarschulen vor und fragte bei der deutschen Delegation nach dem Stand in Deutschland nach. Vor 18 Jahren leitete Herr Oshiro die japanische Schule in Berlin, daher war er gut über die Schullandschaft bei uns informiert. Anschließend besuchten wir 3 Sportgruppen der unterschiedlichsten Altersstufen und durften ein kleines Erdbeben erleben. Danach wurden wir einzeln auf unterschiedliche Klassen aufgeteilt um dort gemeinsam mit den Schülern zu essen. Wer jemals mit 7-jährigen japanischen Kindern allein in einem Klassenzimmer war, weiß von was ich rede! Das Schloss „Shurijo“, Sitz des alten Königs von Okinawa, wurde von uns besichtigt, anschließend konnten wir auf dem Markt die unterschiedlichsten Waren begutachten. Eine Mango für ca. 7 Euro, einen blauen Fisch, dessen Namen wir nicht kannten, eine getrocknete Seeschlange und vieles mehr. |
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